ResistantX ([info]resistantx) wrote,
@ 2005-05-26 13:27:00
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Current music:Bloodhound Gang - I hope you die

Freunde
Leider musste ich in den letzten Tagen, oder auch Wochen merken, das man sich sehr in Menschen täuschen kann. Selbst ich, von dem ich immer glaubte das er Menschen richtig einschätzen kann, habe mich getäuscht.
Namen, Gründe und solche Sachen nenne ich hier nicht, sie tun nichts zur Sache. Fakt ist: Menschen verändern sich. Oder: Menschen haben viele Gesichter.
Nun sitze ich hier, die Sonne brennt auf unser schwarzes Dach, und in meinem Zimmer ist es wie in der Hölle. Ich sitze hier an meinem Rechner, esse ein Eis und höre "Nothing" von "A", ein Lied das mich an eine Bestimmte Person erinnert die ich liebe. Ich mache mir Gedanken, überlege was die anderen jetzt wohl machen; Meine Familie hat Besuch und sitzt unten im Garten, meine "Freunde" sind warscheinlich im Freibad, ...das Freibad; Ein Ort an den ich schon lange nicht mehr gehe, "zu öffentlich" mein Argument, will den Menschen aus dem Weg gehen, um nicht noch mehr Scheiße zu erleben. Die Scheiße; Sie hat sich gelegt, wie ein Strum der Alles zerfetzt, und nun nur noch ein Regen ist und gelegentlich einige Keller vollaufen lässt. Damals war es schlimmer, das 5-8 Schuljahr war das extremste, jetzt hat es sich gelegt, es ist nict mehr so schlimm. Doch die Wunden sind geblieben, nicht nur Körperliche, nein, meist seeliche Wunden, und die Frage: Warum hat man das getan quält mich ebenfalls noch heute. Die meisten wissn es nicht, dachten ich ging jeden Tag zur Schule, mache nicht mit und geh wieder nach Hause. Das einzigste Mal das etwas wirklich nach aussen drang, war als man mir einen glühenden Fahrradschlüssel auf die Hand presste...da hat der Schulleiter Anzeige erstattet. Das wars dann aber auch. Von den anderen Dingen wollte niemand was sehehn, oder sie hat niemand gesehen. Sehen...ich überlege gerade wie es auf dieser Welt wäre wenn niemand etwas sehen würde... wären dann alle Menschen gleich? Jedenfallswürde niemand auf deine Kleidung achten,du selber warscheinlich auch nicht. Wie auch immer...
So, das war das was mich in dieser Stunde beschäftit hat.




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...
(Anonymous)
2006-11-21 02:09 pm UTC (link)
Ich musste heulen bei diesem Eintrag...Ich heule noch immer
Wie recht er doch hatte, zu oft irrt man sich in Menschen...

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(Anonymous)
2006-11-21 02:29 pm UTC (link)
schrecklich...
Auch wenn er so eine schreckliche Tat begangen hat.
Hier wimmelt es doch von Hilferufen und niemand hat ihn gehört.
Was ist das nur für eine Gesellschaft in der wir leben, dass es so weit kommen muss /musste?
Ich hoffe, dass er jetzt seine Ruhe hat, wo auch immer man nach dem Tod ist. Gott sei dank ist ja niemand anderes getötet worden.
Naja. Schrecklich sowas. Wahnsinnig traurig...

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(Anonymous)
2006-11-22 07:50 am UTC (link)
Ich kann Dir einfach nur zustimmen...
Hilferufe,die keiner hören wollte/konnte.
Ich möchte die Tat nicht gutheissen,aber nach all dem was ich hier lesen konnte,ist es zumindest nachvollziehbar.

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(no subject) - (Anonymous), 2006-11-23 01:18 pm UTC

(Anonymous)
2006-11-21 03:56 pm UTC (link)
Schon krass, wenn man diese Gedanken liest und bedenkt, wieviel Zeit er diesen Hass und diese Hlflosigkiet mit sich rumgetragen haben muss...andererseits fragt man sich wieviele "tickende Zeitbomben" (das ist nicht böse gemeint) wohl noch so rumlaufen??? Wieviele Menschen die von der Gesellschaft ausgegrenzt und fertig gemacht werden und irgenwann auf so eine Art explodieren...

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(Anonymous)
2006-11-21 04:58 pm UTC (link)
ich denke auch sehr viele.....zu viele....

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Zeitbomben - (Anonymous), 2006-11-22 01:05 am UTC
Re: Zeitbomben - (Anonymous), 2006-11-23 06:54 pm UTC
(no subject) - (Anonymous), 2006-11-22 11:21 pm UTC
(no subject) - (Anonymous), 2006-11-23 08:34 am UTC
.. - (Anonymous), 2006-11-23 05:07 pm UTC

(Anonymous)
2006-11-21 05:25 pm UTC (link)
Es ist schlimm was er alles hat ertragen müsen ich hofe er ist in einer besseren Welt er hat anch Hilfe geschrieen doch niemand hat ihn gehört. MAn macht Computerspiele verantwortlich weil keiner einsehen will das es mit uns bergab geht.... Er möge in Fireden ruhen und anderen eine Warnug sein besonders denen die alles hier sperrenlassen wollen, denn die kümmern sich einen dreck darum warum er dies getan hat.

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Ohmannomann
(Anonymous)
2006-11-21 05:29 pm UTC (link)
... und die Ursache seiner Probleme war ganz sicher, ein wenig CS zu zocken ...

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Re: Ohmannomann
(Anonymous)
2006-11-23 12:17 pm UTC (link)
Hi Leute! Ich denke man muss klar stellen, die Ego Shooter die es wirklich Zahlreich und in allen möglichen Varianten zu kaufen/downloaden gibt, haben doch keine alleinige Schuld an dem was passiert ist. Ob hier in Deutschland oder in America oder sonst wo auf der Welt. Klar, es gibt eundeutig Spiele die Teils sehr realistisch und brutal sind. Aber ein Mensch mit einem gesundem Verstand baut doch nicht auf Spiele auf !!!!
Bastian war, ich will nicht sagen zu schwach, aber er konnte diesem Willen, dem Drang nach Rache und Wut nicht wiederstehen.
Man muss sich vor Augen halten wieviele Spieler von Ego-Shootern es alleine in Deutschland gibt. Und würde es wirklich so sein, dass das Spielen von z.B. CounterStrike, wie nach Meinung der Politiker in unserem Land, die Spieler automtisch zu gewaltätigen und brutalen School-shooting's veranlaßen würde, dann wäre sicher jeder 5 bis 8 jugendliche ein Killer. Das ist aber nicht so!!!

Ich spiele auch schon lange CounterStrike, Quake, und ähnliches,.... und ich habe immernoch nicht vor irgendwelche Menschen wahllos zu töten.

Die Zeitungen, das Fernsehen und so wie hier das Internet ermöglichem einem Außenstehendem in dieser schreklichem Geschichte, wirklich tiefe Einblicke in die Gefühle und Gedanken von Bastian. Ich finde es wirklich grausam das überhaupt niemand etwas rechtzetig bemrekt und getan hat. Ich frage mich warum ihm damals, als er nach Hilfe gesucht hat, niemand half. Ich bin entsetzt das niemand auf seine "Hilferufe" reagiert hat.Man muss zugeben er hat es versucht er hattte den Schritt in die richtige Richtung getan. Es kam nur niemand der seine Hand nahm um im den richtigen Weg zu zeigen.

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Es ist zum kotzen
(Anonymous)
2006-11-21 07:23 pm UTC (link)
Das wir hierauf erst durch seinen Tod aufmerksam wurden.Ich meine die meissten(mich eingeschlossen) hätten wohl nicht mal die ersten 2 Einträge gelesen wenn sie nicht gewusst hätten das er bereits tod ist und hätten dabei solch wirklich sehr gut geschriebene Artikel verpasst... wieso konnten wir das nich alle ein Jahr vorher bemerken wo es vielleicht noch nich zu spät war... achja das leben stinkt manchmal echt gewaltig

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Re: Es ist zum kotzen
(Anonymous)
2006-11-21 07:59 pm UTC (link)
jaja, kennt man ja. Die Einsicht kommt immer dann, wenn es zu spaet ist. Vorher hat sich kein Arsch das angesehen und jetzt reden alle von großen Übel und Leid...

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Re: Es ist zum kotzen - (Anonymous), 2006-11-22 09:12 am UTC
Re: Es ist zum kotzen - (Anonymous), 2006-11-22 11:32 am UTC
Re: Es ist zum kotzen - (Anonymous), 2006-11-23 08:39 am UTC
Re: Es ist zum kotzen - (Anonymous), 2006-11-23 08:40 am UTC
Re: Es ist zum kotzen - (Anonymous), 2006-11-25 11:35 pm UTC
und wieder
(Anonymous)
2006-11-21 10:09 pm UTC (link)
wird die staatsgewalt alles unter den tisch kehren und das bißchen was übrigbleibt für
ihre zwecke missbrauchen.
und die medien machen als willige handlanger mit.

ruhe in frieden

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(Anonymous)
2006-11-21 11:52 pm UTC (link)
ich finde es traurig, daß offensichtlich niemand die Zivilcourage aufbringen konnte, die gegen Sebastian gerichtete Ignoranz seiner Umwelt zu durchstoßen und auf eine mögliche menschliche Tragödie mit der Konsequenz einer Gewalteskalation aufmerksam zu machen (was psychologisch gesehen durchaus als kausal bezeichnet werden darf). Wenn ich sehe, wie sich die Medien mit dem Thema auseinandersetzen, kommt mir das Essen hoch. Hier wird brutalst abgelenkt von den wirklichen Ursachen und auf Killerspiele und dergleichen verwiesen, obwohl die wahre Ursache offensichtlich in der Isolation Sebastians begründet liegt. Er muß dermaßen einsam und verzweifelt gewesen sein, um so eine schreckliche Tat zu begehen...
Wir hatten in meiner alten Schule auch viele Schüler, die gnadenlos gemobbt worden sind..ja, die Lehrer haben das sogar oftmals unterstützt und sich feige hinter die Übeltäter gestellt. Wenn ich darüber nachdenke, daß ein Lehrer dabei zusieht, wie Mitschüler einen anderen Klassenkameraden in einen Schrank gesperrt haben und der Lehrer den Schrank auch noch lächelnd zusperrte, schäme ich mich noch heute dafür, nicht häufiger und couragierter protestiert zu haben. Wenn ich es tat, wurde ich selbst zur Zielscheibe und konnte mich nicht gegen die Übermacht der Rabauken wehren. Heute begegne ich solcher Folterei mit einer wesentlich bestimmteren, unbeirrbaren Grundhaltung, die meine bessere Seite in so einer Situation fordert. Ich habe mich oft klassisch ausgedrückt in die Scheiße geritten, aber es ist ein moralischer Rettungsanker, der mir stets die Bestätigung gegeben hat, menschlich den richtigen Kurs eingeschlagen zu haben, auch wenn ich aufgrund hierarchischer Strukturen im Endeffekt oft den Kürzeren gezogen habe und als Verlierer aus dem Streit hervorgegangen bin. Mir will irgendwie nicht klar werden, wieso niemand dem Jungen unter die Arme gegriffen hat... /ein paar wenige, aber angebrachte Worte, etwas Hoffnung oder moralischer Beistand hätten diese Eskalation bestimmt verhindert.
an die Polizei: Warum zeigt niemand von euch Courage? Glaubt ihr denn nicht,daß in diesem Land etwas falsch läuft? Medien und unsere Politiker sollten in Beugehaft genommen werden, weil sie öffentlich leugnen, daß komsumgeile Medien und Großkonzerne die Geschicke dieses Landes bestimmen. Das menschliche Klima in Deutschland wird vergiftet und ihr schaut tatenlos zu. Wenn ihr wirklich Polizisten sein wollt und jemals etwas jobbezogener Idealismus in euch geschlummert hat, dann solltet ihr nach der Wurzel des Übels suchen und nicht den Dreck für die Großkonzerne und das politische Puppenspielhaus zusammenkehren... Ihr müsst den Menschen in diesem Land zu ihrem Recht auf soziale Nähe und Verständnis verhelfen. Polizist zu sein bedeutet für mich, gerecht Brücken zwischen den Menschen zu bauen und die Schwachen dieser Gesellschaft zu schützen. Was wäre das für ein Job... Ihr wäret die Ritter der Neuzeit... und die Leute würde euren Stand achten und euch für eure Hingabe zu menschlichen Tugenden lieben. Eure Kontrolle in diesem Staat entwächst aber nicht einer Liebe zur Wahrheit und Gerechtigkeit, sondern einem korrupten System und daher seid ihr so verhaßt!
Sperrt ruhig diese Seiten und versucht die Gründ für dieses Unglück zu kaschieren- das WWW wird sich eurer Kontrolle schneller entziehen als ihr denken könnt.

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(Anonymous)
2006-11-22 12:18 am UTC (link)
Der Polizei kann hier nicht wirklich ein Vorwurf gemacht werden. Sie übernimmt jetzt die leidige Aufgabe den Dreck zu beseitigen, zu einem Zeitpunkt an dem alles schon zu spät ist. Ich bin zwar ausdrücklich gegen eine Schließung jeglicher Blogs und Webpräsenz rund um Sebastian B. Was könnte mehr stilles Mahnmal sein?

Es geht hier um Prävention, einzig und allein. Jungen und junge Männer nicht mehr in die totale Isolation zu drängen, sie jeglicher Werte zu berauben und sich dann zu wundern, wenn einer darüber den Respekt vor dem Leben verliert.

Und vor allem ein Punkt ist hier wichtig: Der Kontakt zur Jugend darf nicht verloren gehen. Warum lallen Leute wie Stoiber etwas von Killerspielverbot und Gewaltvideos, ohne zu wissen worum es dabei geht? Sie fürchten sich vor dem Unbekannten. Die Welt des Internets und der neuen Medien hat sich weitesgehend der Kontrolle und der Welt der Erwachsenen entzogen. Die Leute, die Entscheidungsgewalt besitzen haben nur ganz rudimentäre Vorstellungen davon was Sebastian B. wirklich zu seiner Tat trieb. Sie verstehen nicht dass dieser Junge kein wahnsinniger Ausnahmetäter war. Ihm fehlte einfach nur ein Faktor, der diese Tat hätte verhindern können (Glaube, Freunde, Verständnis). Es liegt an jedem von uns Taten wie diese zu verhindern. Nicht nur an der Polizei.

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Resist Resistant - (Anonymous), 2006-11-22 10:27 am UTC
Re: Resist Resistant - (Anonymous), 2006-11-22 11:24 am UTC
Re: Resist Resistant - (Anonymous), 2006-11-22 04:01 pm UTC
Re: Resist Resistant - (Anonymous), 2006-11-22 09:22 pm UTC
(no subject) - [info]stups_tintin, 2006-11-22 02:43 pm UTC
(no subject) - (Anonymous), 2006-11-22 11:51 pm UTC
Alles
(Anonymous)
2006-11-22 11:28 am UTC (link)
Hi Leute...

ich bin hier heute das erste Mal, hab die Seite über Telepolis gefunden und hab eigentlich viel zu viel über dieses Thema zu sagen, als dass ich es hier auf's "Papier" bringen könnte.

Zuerst einmal: ich bin froh, dass es mehr vernünftige und kritische junge Leute gibt, als ich dachte, die sich differenziert mit der komlizierten Thematik und der menschlichen Tragödie um Basti auseinandersetzen. Das gibt mir Hoffnung, das zeigt mir, dass ein Teil unserer Gesellschaft noch funktioniert und sich nicht komplett fremdsteuern lässt. Doch eines muss nocheinmal klar und deutlich gesagt werden: Sein Verhalten ist absolut zu verurteilen!!! Seine Verzweiflung kann ich aber verstehen, und er ist ja bei weitem kein Einzelfall. Wir stehen hier alle vor einem riesigem gesellschaftlichen Problem, aber es ist so groß, dass wir den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen und die Ursachen vielerseits verkannt werden - oder will hier wirklich jemand glauben, dass Computerspiele wie Counterstrike für solche Tragödien verantwortlich sind?!? Leider springen sowohl Politk als auch Medien dankbar auf den Zug um die verpönten "Killerspiele", aber warum verknüpft man solche Vorkommnisse nicht mit anderen, offen daliegenden gesellschaftlichen Problemen: Unterschichten, bildungsferne Schichten, Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, fehlende gesellschaftliche Akzeptanz, Orientierungslosigkeit, Konsumzwang, falsch vorgelebte Ideale (schaut einfach Fernsehen und ihr versteht, warum so viele Teile der Weltbevölkerung glaube, dass wir in Dekadenz versunken und total degeneriert sind), Korruption überall, fehlende Integration, Verwahrlosung, Gleichgültigkeit, Armut, Langeweile, etc. diese Liste könnte endlos sein. Fakt ist, dass sich niemand, der in der Öffentlichkeit steht, sich wirklich dieser Probleme annimmt! Man hört immer nur die gleichen monotonen und stereotypen Platitüden, die sich aber nicht mit dem Kern des Problems auseinandersetzen!! Und dieses Problem ist eben unglaublich komplex und deswegen muss es auch sehr differenziert angegangen werden. Wir können so einfach nicht mehr weitermachen, die Tragödie hier ist ja nur die Spitze des Eisberges. Und genau deshalb muss man eben auch miteinander reden, sich um seine Mitmenschen kümmern und nicht einfach vorbeigehen!!! Mischt euch ein, helft einander. Zeigt denen da "oben", dass ihr besser seid als sie und geht mit gutem Beispiel voran. Kopf hoch und macht keinen Scheiß!!!

Stefano

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Re: Alles
(Anonymous)
2006-11-22 01:20 pm UTC (link)
du ahst recht, aber dennoch gibt es letztlich nur "wenige", die einen solch krassen weg wählen! soll heißen, bei den meisten funktioniert noch der mechanismus, der sie vor den einflüssen, die du beschrieben hast, schützt. wenn es dann aber so endet oder verläuft wie im aktuellen fall, heißt das zuvorderst AUCH, dass der junge krank war (gworden ist) und das nicht unwesentlich(!) zur esklalation hier beigetragen hat. das, was dann hier als gesellschaftliches problem dargestellt wird, ist meiner meinung nach höchstens verstärkendes moment. allerdings ändert das generell natürlich nichts an den vielfältigen problemen unserer gesellschaft... die hier aber durch eine entsprechende persönlichkeit potenziert und verstärkt worden sind - und das eben ungefiltert!

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kommune statt umkommen
(Anonymous)
2006-11-22 05:23 pm UTC (link)
dass kritik an gesellschaft, mitschülern, leerern, eltern psychologen durch die nrw polizei zensiert wird zeigt klar das gar kein interesse besteht an den ursachen was zu ändern deshalb is es besser das alles ohne die intitutionelle verlogenheit
zu versuchen. leider ging der schuss nach hinten los, sodass der wutausbruch mit waffengewalt wahrscheinlich nur zu noch mehr (vorsorge)-kontrolle und unterdrückung führt, ich will dieses kindheitszerstörungssystem in keinem falle durch meine eigene mitarbeit unterstützen


wer wir sind, was wir wollen
www.jugendselbsthilfe.de

Wir sind MENSCHEN aller Altersstufen, die es nicht schaffen oder ablehnen, die herkömmlichen Lebensfahrpläne zu erfüllen, die sich andere für uns ausgedacht haben. Wir schaffen uns lieber selber Plätze, wo wir alles, was wir können und haben, zusammen tun und teilen. Wir versuchen, wirtschaftlich unabhängig zu sein und nach unseren eigenen Vorstellungen zu leben. Unser Lebensstil ist bewusst sehr bescheiden. Er richtet sich gegen das Ego-Ellenbogenprinzip und die allgemeine Feindlichkeit gegenüber allen “Außenseitern” der Gesellschaft. Blindes Konsumieren, Stress, gnadenloser Existenzdruck, Schönheitswahn, Konkurrenzkämpfe um ein bischen Liebe, Gewalt im Alltag scheinen mit dem Streben nach einer massenhaften „Ersatzbefriedigung”, einer prall aufgeblähten Konsumwelt einher zu gehen. Wir sehen einen Grund für das Ellenbogenprinzip in der Gesellschaft darin, dass man die Menschen von Klein auf so manipuliert, dass viele es sehr schwer haben, oder vollkommen dasran gehindert werden ihrer ursprünlichen Liebessehnsucht nachzugehen. Deshalb schauen sie nur auf sich, diese Erfüllung zu erreichen und verlieren dabei die (gleichen) Bedürfnisse ihrer Mitmenschen voll aus den Augen. Das Konsumelend, die allgemeine Altersdiskriminierung und die Unfähigkeit, Konflikte gewaltfrei zu lösen, Sexismus und Verachtung jedes Andersseins wird unserer Meinung nach unter dem Deckmantel der "Erziehung“ , einem je nach “Lust” und Frust gestalteten Herrschafts- und Gewaltverhältnis von “Stärkeren” (ehemals selber Schwächeren) gegenüber (noch) Schwächeren hervor gerufen. Die wichtigste Waffe der Erziehung zur “Anpassung” ist der schon erwähnte oftmals fast 20 Jahre andauernde Liebesentzug im Rahmen einer allgemeinen weit reichenden Entmündigung von Kindern und Jugendlichen. Die Behandlung der “Alten” in dieser Gesellschaft ist nur ein Spiegelbild dessen, wie die heutigen Älteren vorher die jüngere Generation in die Entmündigung abgeschoben haben und nun deren “Rache” spüren müssen. "Steckst Du mich ins Erziehungsheim, wirst Du in Deinem Alter nicht sicher sein, steck ich später Dich ins Altersheim!" Insofern verstehen wir uns selbst als erziehungskritisch bis “erziehungsfeindlich”. Be-ziehung ist besser. Wir haben eine Fahrradwerkstatt, ein großes Bücherantiquariat, ein Nottelefon, Schlafplätze, Wohnraum, usw. für Menschen, die von der so genannten “normalen" Gesellschaft die Nase voll haben, mit dieser nicht klar kommen und nicht wissen wohin.Wir haben keinen religiösen Hintergrund. Wir setzen uns ein für echte Kinder - und Altenrechte, sind kritisch bis ablehnend gegenüber „Gutachtern“, „Betreuern“, Jugendämtern, sind gegen Schulzwang, Heime, Psychiatrien und gegen alle anderen nicht freiwillig und selbst bestimmt gewählten Lebensorte. Wir sind dafür, daß „Kinder“, wenn sie wollen, nach Erwerb der kulturellen Grundtechniken, mit 12 Jahren erstmal eine Schulpause machen können, um die wirkliche Welt kennen zu lernen, und dann selbst entscheiden können, wie sie weiter leben und lernen möchten. Wir sind für ein gesetzliches Mindesteinkommen für alle Menschen, egal, ob sie arbeiten oder nicht. Statt HartzIV, das mit einer immer stärkeren sozialen Kontrolle verbunden wird. Dieses Mindesteinkommen Geld gehört unserer Meinung nach in die Hände von Betroffenen, nicht gegen ihren Willen in die Hände von Eltern und Betreuern. Wir suchen aktive Freunde mit Herz und starkem Willen, die sich trauen, mit uns auf einfache Weise zusammen zu leben, zu arbeiten, etwas zu verändern, nicht aufzugeben, zu überleben.

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nur so..
(Anonymous)
2006-11-23 12:38 am UTC (link)
auch mich hat es hierher geführt. ich habe im netz gesucht und schließlich hier was über ihn gefunden. mir fehlen echt die passenden worte. es ist ziemlich erschütternd das alles im nachhinein zu lesen. man sieht an seinen geschriebenen worten deutlich wie fertig er scheinbar mit der welt war, er wusste sich nicht mehr zu helfen/oder wollte sich vielleicht nicht helfen lassen. sicher, diese brutale tat ist nicht zu entschuldigen und er hat seinem umfeld schlimmes angetan aber dennoch denke ich das er sicher kein von grund auf böser mensch war. er war bestimmt auch nicht dumm, er war nur anders wie die anderen und er hat alles kritisch beobachtet und sich viele gedanken gemacht. das ist zwar banal aber irgendwo kann ich ihn verstehen denn teilweise ging/geht es mir auch so ähnlich wie ihm, ich kenne auch diese "seelischen wunden" und ich kann nachvollziehen das er wütend war auf die menschen die ihm sein leben verbaut haben. doch den weg den er gegangen ist war definitiv der falsche!
man kann nur hoffen das sich so etwas nicht wiederholt. es muss echt was passieren in unserer gesellschaft. jeder schüler sollte gleich behandelt werden und die gleiche aufmerksamkeit geschenkt werden. mobbing über einen langen zeitraum ist so mit das schlimmste was es gibt. grade in der schulzeit..da hat man doch einen knacks für das weitere leben weg. mir geht einfach nicht in den kopf rein das niemand wirklich gemerkt haben will was mit ihm los war, was in ihm vorging.
so, jetzt wo ich auch etwas dazu gesagt habe geht es mir erheblich besser.

bastian, ich hoffe du bist an einem ort wo du sicher aufgehoben bist..

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Re: nur so..
(Anonymous)
2006-11-23 07:05 am UTC (link)
Es ist schon oft geschrieben worden, aber ich möchte es der Politik und den Medien auch ins Stammbuch meißeln: Nicht die Killerspiele sind schuld!!! Es ist diese Gesellschaft, die keine Werte mehr kennt. Es geht nur um Kohle, Abzocken, Markenklamotten, coole Autos, geil aussehen und schlank sein. Schaut euch mal 20 Uhr bei RTL II die "News" an oder das "Quiz" bei Vivaplus. DAS IST UNSERE JUGEND bzw. das sind die Werte, die ihnen vermittelt werden!
Ich bin heilfroh, dass durch den Amoklauf außer dem Täter keine Menschen umgekommen sind. Meine Gedanken sind bei Basti, den niemand verstanden hat. Ich hoffe, ihm geht es gut.
Und an alle, die meinen, Basti sei ein Weichei gewesen: Niemand wird als Weichei geboren. Niemand wird als Mensch geboren, der sich abschottet. Niemandem ist in die Wiege gelegt, dass er später keine Freunde hat.
Die Umgebung formt den Menschen. Die einen halten Schikane sowie körperliche und seelische Folter aus, andere gehen daran kaputt. Dass die Anzeichen bei Basti niemand erkannt oder ernst genommen hat, liegt an den Eltern, die vermutlich irgendwann den Kontakt zu ihrem Sohn verloren hatten und an der Schule. Wenn man einen Mitschüler ungestraft foltern darf, verliert das Opfer den guten Glauben an das Recht. Wo Unrecht herrscht, herrscht Gewalt. Killerspiele und Waffen waren bestensfalls die Mittel zum Zweck. Wer die Mittel bekämpft, wird aber am Zweck nichts ändern.

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Scheiss Assis!
(Anonymous)
2006-11-23 11:08 am UTC (link)
Die Assis aus seiner Klasse sind doch ein Grund, weshalb er diese Tag begonnen hat! EUCH gibt es leider überall, in jeder Schule, in jeder Klasse und ihr meint, ihr wärt cool, ihr wärt die besten, die klügsten und bekommt das Geld für neue Sachen immer schön von euren Eltern geradezu in den Arsch geschoben! Der Grund für neue Sachen, neu, neu, neu ist doch nur, weil ihr mitziehen wollt und euch selbst unter Druck setzt und Angst habt, fertig gemacht zu werden, weil ihr nicht das neueste Handy habt! IHR SEID ECHT KRANK!!!! Und das schlimmste: Ihr provoziert andere Leute, Leute, die euch nichts getan haben, ihr ärgert sie und macht sie fertig, ihr verprügelt sie u.U. und habt im Grunde ÜBERHAUPT KEINEN BLASSEN SCHIMMER, was ihr dieser Person eigentlich antut! EURE ELTERN haben euch eucht falsch erzogen! Wie ist es denn, wenn ihr euch mal vorstellt, dass IHR das Opfer wärt? Wie würdet ihr euch denn fühlen? Ach ja, nee, dass könnt ihr euch gar nicht vorstellen, weil ihr ja zu perfekt seid, zu gut, zu cool für diese Welt! Ihr seid richtig assozial und findet das auch noch cool, dabei habt ihr nix im Kopf! Soweit ich das gehört habe, hatte Bastian sich nicht gewehrt - was vielleicht auch richtig war, aber insofern falsch, dass er sich seelisch immer mehr zerstörte. Er tut mir wahnsinnig leid und es ist schade, dass seine Hilferufe, die er selbst im Internet publik machte, keiner wirklich wahr genommen hatte. Meiner Meinung nach trifft der Familie absolut keine Schuld! Ich glaube, dass sie das nicht sehen konnten, welche Probleme er hatte, weil er zu Hause wahrscheinlich ganz anders war und seine Sorgen gut verstecken konnte.

Er tut mir leid, dass er niemanden hatte und ich bin nicht der Meinung, dass er dumm war, im Gegenteil. Jeder Mensch geht mit Problemem anders um. Ihm hat leider keiner geholfen, weil ihn keiner gehört hat. Schliesslich ging er über die rote Linie und stand letztendlich nach Jahren vor einer Mauer. Bis hierhin und nicht weiter, und somit erschoss er sich. Ich würde soetwas nicht tun, ich finde aus all meinen Problemen immer einen Ausweg, aber man sollte nicht immer davon ausgehen, dass andere Menschen so sein sollen wie man selbst ist und man sollte nicht davon ausgehen, dass das, was man selbst für logisch und richtig hält, der Rest der Menschheit auch so sieht.

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Freunde?
(Anonymous)
2006-11-23 11:28 am UTC (link)
Was ich wirklich traurig finde ist, dass in allen Kommentaren, die ich bisher gelesen habe “immer die Anderen” die “Hauptschuld” tragen.

Warum?

Sind wir unfähig unser eigenes Verhalten auf Fehler zu überprüfen?

Ich bin Mutter von 3 Kindern (22, 16, 9 Jahre),Webmaster und Mitglied in der CDU.
Als Mutter würde ich es nicht befürworten wenn meine Kinder unter 18 solche Spiele spielen würden.

Als Webmaster möchte ich in keinem Projekt mitarbeiten, indem es um Gewaltspiele geht (meine ganz subjektive Meinung denn ich mag keine Gewalt). Wobei ich ganz klar betonen möchte, dass ich niemanden verurteile nur weil er diese Spiele entwickelt oder spielt!
Nur ich persönlich möchte es weder spielen noch an so etwas mitarbeiten.

Als “Hobbypolitikerin” wünsche ich mir, dass endlich einmal jemand dass Kind beim Namen nennt, damit wir die wahren Ursachen bekämpfen können! Denn egal, was immer wir im Leben für Rollen ausfüllen, eines ist immer gleich: Wir sind alle samt die Erwachsenen und tragen die Verantwortung für unsere Kinder und Jugendlichen, egal ob es nun unsere eigenen Kinder sind oder nicht!

Die vielen unterschiedlichen Sichtweisen, sollten uns die Möglichkeit geben, die wirklichen Ursachen zu finden. Das setzt allerdings voraus, dass alle wirklich den Wunsch haben, die Ursachen zu finden.

Oder reicht es aus die Ansicht anderer herrablassend zu kommentieren? War es nicht genau dieses Verhalten wofür Sebastian B. kein Verständnis aufbringen konnte?

Mir jedenfalls reicht das nicht! Wenn wir wirklich dauerhaft etwas ändern wollen, dann kommen wir nicht umhin unser eigenes Verhalten kritisch zu prüfen und GEMEINSAM an einer Lösung zu arbeiten. Wir sollten diesen Vorfall zum Anlass nehmen, genau das zu tun.

Für den Anfang sollten wir üben MITEINANDER zu reden. Auch wenn uns die Meinung der anderen Seite anfänglich zu hart erscheint. Meine Erfahrung in etlichen IT-Projekten hat gezeigt: Sobald beide Seiten bereit sind sich die Argumente des anderen anzuhören ohne gleich wütend unter die Decke zu gehen finden sie eine Lösung. Der Grund: Jeder überdenkt die Argumente des anderen und stellt meist fest, dass diese zumindest ein Fünkchen Wahrheit beinhalten. Sobald die Gegenseite merkt, dass man seine Argumente nicht mehr nur torpediert sondern ernst nimmt tritt eine Änderung im Verhalten ein. Die Sichtweisen werden nicht mehr so kompromisslos formuliert, sondern abgemildert und wirken nicht mehr so bedrohlich. So entsteht nach kurzer Zeit eine echte Zusammenarbeit.

Von den Politikern wünsche ich mir, dass sie den Entwicklern zuhören, denn nur so kann ein vernünftiges Programm zur Medienkompetenz auf den Weg gebracht werden.

Von den Webmastern wünsche ich mir, dass sie die Argumente der Politik zumindest ein wenig überdenken. Wäre eine Altersbeschränkung wie bei Filmen ein Weg? Wenn nein, dann sollten die Entwickler der Politik einen sinnvollen Vorschlag machen.

Und die Eltern und Lehrer? Die werden wohl auf die Hilfe der Entwickler und Politiker angewiesen sein, um zukünftig richtig zu reagieren.

Es gibt viel zu tun, packen wir es an....

(Reply to this) (Thread)

Re: Freunde?
(Anonymous)
2006-11-23 01:26 pm UTC (link)
Es tut mir leid, Ihnen das sagen zu müssen, aber sie reden komplett am Thema vorbei und gehen hier auf eine Problematik ein, die, wie hier schon desöfteren erwähnt wurde, eigentlich nichts mit dem Problem und der Tragödie hier zu tun hat. "Killerspiele spielen = Killer" ist und bleibt einfach eine leichtsinnige und realitätsverzerrende Milchmädchenrechnung!! Auch wenn Sie hier versuchen, differenzierter auf das Ganze einzugehen, verkennen Sie doch die "wahren" und somit gewichtigeren Beweggründe des Vorfalls. Fakt ist, dass hier jemand massiv über Jahre hinweg terrorisiert, ausgegrenzt und gemobbt wurde - mit massiver Gewaltanwendung. Das traumatisiert. Er hatte auch eine Affinität zu Waffen und zu Egoshootern, was seine Reaktion auf seine Probleme vermutlich beeinflusst hat - aber sie waren nicht die Ursache. Ich kann hier nicht mit Sicherheit ausschließen, dass er nicht um sich geschossen hätte, wenn er in einem Gesangsverein oder in einem Kegelclub gewesen wäre, könnte sein, dass er dann den Versuch unternommen hätte, "nur" sich das Leben zu nehmen, aber man sollte sich jetzt v. a. in der öffentlichen Diskussion nicht nur wieder einmal ausschließlich an den sog. "Gewaltspielen" aufhängen. Damit zeigt sich nur die Sensationsgier der Medien - was ich dabei nicht verstehe, ist, warum die Politik so bereitwillig auf diesen Zug aufspringt!!! Will man sich der komplexen Problematik nicht stellen, um zu verhindern, dass die Bevölkerung auf viele unter den Tisch gekehrte Defizite aufmerksam wird? Dann wird aber verkannt, dass die Bevölkerung tagtäglich damit zu tun und zu kämpfen hat!!! Es sind Politik und Medien, die für ein verzerrtes Realitätsbild sorgen und die Lage komplett verkennen!!! Vielleicht sollte sich Frau von der Leyen auch mal in solchen Foren bewegen, um zu verstehen... etwaige Ministerpräsidenten sollten sich diesen Vorschlag auch zu Herzen nehmen. Gewalt ist schlecht, aber durch Prügelspiele oder Egoshooter wird man nicht zum Gewalttäter. Man wird auch nicht abgestumpft, denn die meisten können schon noch zwischen virtueller und realer Realität differenzieren. Wenn nicht, haben sie meistens ein psychisches Problem - dessen Ursache aber nicht in den Computerspielen zu finden ist. Eine Alterbeschränkung ist im Vorsatz sehr gut, gibt es ja aber schon; ein totales Verbot ist einfach nur lächerlich, denn im Nezt bekommt man alles. Umsonst. Und jeder weiß, wie!! Deshalb sollte man auf Aufklärung und Rahmenbedingungen setzten und sich ehrlich mit der Problematik auseinandersetzen. Es ist schon wahr, dass Egoshooter bei solchen Fällen immer wieder auftreten, dienen sie aber deshalb nur dem Training und der Inspiration für zukünftige Amokläufe?? Ich weiß es nicht, und stehe mit dieser Unwissenheit wahrscheinlich nicht alleine dar. Aber alles nur auf Gewaltspiele abzuschieben, erscheint mir zu unbedacht und liegt wohl eher in dem Bestreben, das Problem möglichst kurzfristig und schnell unter den Teppich zu kehren. Mich regt auch ungemein auf, wenn jetzt ständig von den 37 Verletzten und 100en Traumatisierten gesprochen wird. Es tut mir furchtbar leid um sie und um alle, die diesem Terror ausgesetzt waren, aber es sind auch viele Täter unter ihnen. Ich hoffe, sie werden ihr vergangenes Handeln reflektieren und die Erkenntnisse auf ihre zukünfktigen Handlungen einfließen lassen. Ich hoffe auch, dass mir jetzt niemand eine "Auge um Auge, Zahn um Zahn"-Philosophie andichtet. Bastis Handeln hat keinerlei Rechtfertigung. Er war der Täter. Er hätte nicht so extrem handeln müssen. Aber es war eine Tat, die man hätte verhindern können. Wir machen uns unsere Zeitbomben selbst - und ich habe Angst, dass noch mehr vor sich hinticken. Aber das ist doch keine Lösung, Leute. Lasst uns zusammenarbeiten. Eine Lösung finden. Ein Anfang wäre, einfach netter zueinander zu sein. Grenzt die Leute nicht aus!!! Mein Gott, es gibt halt Leute, die haben nicht so viel Geld, ihre Kinder mit den neuesten Handys, angesagtesten Klamotten, Spielen etc. zu versorgen.

(Reply to this) (Parent)(Thread)

Re: Freunde? - (Anonymous), 2006-11-23 01:27 pm UTC
Re: Freunde? - (Anonymous), 2006-11-23 06:10 pm UTC
Re: Freunde? - (Anonymous), 2006-11-23 10:48 pm UTC
Re: Freunde? - (Anonymous), 2006-11-24 11:08 pm UTC

(Anonymous)
2006-11-23 12:07 pm UTC (link)
PACKEN WIR ES AN hört man ständig und am Ende ändert sich kaum was oder gar nichts :-( Die Lehrer bleiben zum Grossteil die selben, ihre Methoden die gleichen und und und und die Schüler genauso. Es wird weiterhin geärgert, gehänselt, verprügelt etc. etc. und die Lehrer machen nicht viel oder auch gern mal gar nix (wie ich es kenne).
Computerspiele: Selbst wenn man aggresive Spiele verbieten würde, bekommst du sie doch vom Schwarzmarkt oder IRGENDWOHER immer. Dasselbe gilt für Filme, Musik und einfach allem. Ausserdem glaube ich nicht, dass es wirklich an den Computerspielen liegt, dass er sich selbst getötet und andere verletzt hat. Ihm war langweilig, er hatte scheinbar nicht genug Leute, mit denen er etwas unternehmen wollte und es kann auch sein, dass er einfach keine Lust mehr auf neue Freunde oder andere Leute hatte, weil er eben soviel Mist schon erleben musste, also spielte er Computerspiele. Da war er allein, hatte was zu tun und konnte seinen Aggression freien Lauf lassen. Der Hass gegen die Lehrer und Schüler war ja schliesslich schon vor dem Computerspiel da und er hatte ja auch eine Zeit, wo es ihm besser ging und dann mal wieder schlechter und schliesslich wurde alles zu viel, aber sicherlich nicht wegen der Computerspiele. Selbst wenn Eltern Kindern verbieten, diese Spiele zu spielen, können die Kinder sie trotzdem heimlich oder bei anderen spielen, wenn sie es unbedingt wollen. Mit 18 braucht man da nix mehr zu sagen, schliesslich war er nicht dumm, wusste, was er tut und welche Konsequenzen es mit sich trägt. Das einzigste was er nicht wusste und was das ganze zum Ausbruch gebracht hat, ist, wie er sein Leben nach alldem noch ändern kann und soll und keiner hatte ihm eine Antwort gegeben. Er wusste einfach nicht, was er noch machen sollte, wie er es in den Griff bekommen sollte und er verstand auch seine Mitschüler nicht, warum sie ihn nicht einfach in Ruhe liessen und ihn einfach akzeptierten so wie er nun mal war. Wie auch immer. Nach wie vor denke ich, dass jemand ihm seit Beginn seiner Probleme hätte helfen sollen. Jemand hätte ihn wahrnehmen müssen. Sein Fehler ist vielleicht, dass er keine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen wollte, weil er keinen Sinn darin sah oder weil es ihm peinlich war oder k.a. aber ist auch jetzt alles zu spät. :,-(
Hoffe, ihm gehts jetzt besser, aber Leute, die dieselben Probleme haben (und da gibts bestimmt viele und ich hatte sie ja auch, nur vielleicht nich ganz so schlimm), sollten versuchen, einen anderen Weg zu finden.

(Reply to this)

Liebe Mutter von 3 Kindern....
(Anonymous)
2006-11-23 12:31 pm UTC (link)
Sobald beide Seiten bereit sind sich die Argumente des anderen anzuhören ohne gleich
wütend unter die Decke zu gehen finden sie eine Lösung. Der Grund: Jeder überdenkt die Argumente
des anderen und stellt meist fest, dass diese zumindest ein Fünkchen Wahrheit beinhalten.

Im Heise Forum würde man dir jetzt antworten:
[ ] Ich habe Sebastians Blog/Abschiedsbrief nicht gelesen.
[ ] Ich habe Sebastians Blog/Abschiedsbrief gelesen, aber nicht verstanden.
Bitte ankreuzen.

Das Fünkchen Wahrheit ist nicht existent. Millionen von Leuten spielen Computerspiele, schauen
böse Filme, hören agressive Musik und essen Brot. Das ist kein zwingendes Kriterium für einen
erweiterten Suizid.

Er selbst schreibt ganz eindeutig und ausführlich was ihn dazu brachte:
"Damals war es schlimmer, das 5-8 Schuljahr war das extremste, jetzt hat es sich gelegt,
es ist nict mehr so schlimm. Doch die Wunden sind geblieben, nicht nur Körperliche, nein, meist seeliche
Wunden, und die Frage: Warum hat man das getan quält mich ebenfalls noch heute. Die meisten wissn es
nicht, dachten ich ging jeden Tag zur Schule, mache nicht mit und geh wieder nach Hause. Das einzigste
Mal das etwas wirklich nach aussen drang, war als man mir einen glühenden Fahrradschlüssel auf die Hand
presste...da hat der Schulleiter Anzeige erstattet. Das wars dann aber auch."

Psychoterror und Körperverletzung! und anscheinend sind weder die Täter noch die Aufsichtspersonen bestraft worden.
Eine Gesellschaft die einem Teil ihrer Mitglieder Rechte verwehrt braucht sich nicht wundern, wenn
diese das "Recht" irgendwann in die eigene Hand nehmen. Nun hat das "Opfer" zurückgeschlagen.
Aus seinem Brief:
"Ich will meinen Teil zur Revolution der Ausgestossenen beitragen!
Ich will R A C H E !"

Wie sie von hier aus auf ein:
"Von den Politikern wünsche ich mir, dass sie den Entwicklern zuhören, denn nur so kann ein
vernünftiges Programm zur Medienkompetenz auf den Weg gebracht werden."
kommen können ist mir absolut unverständlich. Es geht um Mobbing und Gewalt an dem
rechtsfreien Raum Schule und um die Perspektivlosigkeit in der heutigen Gesellschaft.
Das sind seine Ursachen.

qwertzalot 31/m

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.......
(Anonymous)
2006-11-23 02:50 pm UTC (link)
es ist sooo schrecklich und traurig...niemand hat ihm geholfen! nicht das es so wäre das ich seine tatrechtfertige aber vielleicht hätte man es verhindern können...er war einsam zu einsam für einen menschen ich glaube jeder mensch hätte das gleiche gefühlt...einfach nua grausam....

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no title
(Anonymous)
2006-11-23 07:11 pm UTC (link)
Wenn Sebastian jemanden bei seinem Amoklauf hätte umbringen wollen, hätte er das auch getan.
Da bin ich sicher.
Dieser Blog bringt so viel Licht in die Sache, man sollte mal die Medien auf diese Quelle aufmerksam machen, vielleicht kapieren dann Gesellschaft und Politiker, dass es hier ÜBERHAUPT nicht um "Killerspiele" geht.

Es tut mir Leid, dass ich die Seite nicht früher gefunden habe. Es tut mir Leid, dass es Menschen gibt, denen kein winziges Krümelchen am Wohlergehen und am Leben von anderen liegt, und die Leute so lange fertig machen, sowohl psychisch als auch körperlich, dass die Leute keine andere Lösung sehen als so eine, die Sebastian als Lösung ansah.

Ich selber habe gestern wieder erlebt, wie zerstört doch unsere Gesellschaft, besonders unsere Jugend ist: Ein ca. 17-20 Jahre alter türkischer junger Mann kam ohne jeglichen Grund von hinten angerannt, schlug mir ins Gesicht und rannte zurück, im rennen rief er mir "Hurensohn" zu.
Es muss dringend etwas geschehen, und damit meine ich nicht, reflexartig irgendwelche sinnlosen Verbote von Freiheiten der Bürger, wie z.B. Computerspielen, vorzuschlagen und zu versuchen, diese durchzusetzen.

Sebastians Tat war falsch und ist nicht zu entschuldigen, aber trotzdem habe ich für ihn gebetet, da die Hauptschuld nicht an ihm liegt.
Möge Gottes Segen mit ihm sein, auch wenn er nicht an Gott geglaubt hat.

(Reply to this)

...
(Anonymous)
2006-11-23 08:55 pm UTC (link)
böse Menschen werden nicht böse geboren, sie werden zu bösen Menschen gemacht.

(Reply to this) (Thread)

Zitat von Unbekannt
(Anonymous)
2006-11-23 11:38 pm UTC (link)
Einem Einzelnen zugefügte Ungerechtigkeit ist eine Bedrohung für alle.

Was hat das Zitat traurige Wahrheit :(

Was Sebastian aber auch nicht hat einsehen können, dass es Freiheit ohne Verantwortung nicht gibt. Aber wer hat ihm denn schon in seinem Altersbereich vorgelebt, wie es richtig sein sollte. Es stimmt schon, wir werden früh in eine Form gepresst, und wehe man ist nicht Willens, das Spiel mitzuspielen.

Die "seelischen" Grundbedürfnisse des Menschen sind Liebe, Zuwendung und Anerkennung. Wer kann denn schon von sich behaupten, dass man dies alles bekommen hat? Wer will sich denn schon noch die Mühe machen? Jeder ist sich doch nur noch selbst der Nächste...

Es ist traurig. Wis sind aber auch nicht alle psychologisch geschult, wir wissen aus Unkenntnis und Unsicherheit auch nicht unbedingt, auf solche Leute zu zugehen. Aber wir haben doch wohl mal alle gelernt, seinem Mitmenschen mit Ehrlichkeit, Freundlichkeit und Respekt zu begegnen, ich denke, mit sozialem Verhalten ist schon viel getan. Keinen auszuschließen, weil er andere Gedanken hat (ja, ist schwer, Toleranz muss man echt üben), oder anders angezogen ist. Wenn ein jeder dem anderem vorlebt, dass man ein Auskommen miteinander haben kann, relativiert sich vieles.

Aber dieses Oben/Unten wird einem ja durch die Eltern schon vorgelebt, wenn sie auch nicht anders kennen gelernt haben. Es liegt jeweils an den nachfolgenden Generationen, die Fehler der vorherigen zu erkennen und nicht zu wiederholen.

Ach, ich schreib nicht noch mehr, könnte sonst sehr lang werden...

Seine Tat heiße auch ich nicht gut, aber jeder hat für den anderen Mitverantwortung, ich für Dich, Du für mich. Mal schauen, wie lange wir sensibel für dieses Thema bleiben...

LG!
Lisa

(Reply to this) (Parent)

S.A.A.R.T.
(Anonymous)
2006-11-23 10:36 pm UTC (link)
Ich finde, dass es weit genug ist in unserem Land und endlich mal offen darüber diskutiert wird.

Mit S.A.A.R.T. hat er ja nicht unrecht und von Zensur um alles verschwinden zu lassen halt ich auch nicht viel.

Ich habe jetzt einiges über ihn gelesen an Posts von ihm und auch Videos von ihm gesehen. Der Junge macht einen vernünftigen Eindruck. Die Spiele waren nicht Schuld daran, dass er durchgedreht ist. Das liegt tiefer bei ihm.

http://www.s-a-a-r-t.de

(Reply to this) (Thread)

Re: S.A.A.R.T.
(Anonymous)
2006-11-23 10:54 pm UTC (link)
tut mir leid, aber ich muss dir da heftigst widersprechen: Der Junge macht keinen vernünftigen Eindruck. Vernünftige Leute laufen nicht bewaffnet in die Schule und ballern auf Leute. Vergeßt das mal nicht. Es gibt derbste Mißstände bei uns in der Gesellschaft und viele Menschen verrohen zusehends, aber man kann bzw. muss anders als mit Gewalt darauf reagieren. Es gibt genug andere Möglichkeiten, auf Ungerechtigkeit zu reagieren!!!

Vernünfitg war Sebastian nicht - bei allem Verständnis und Mitgefühl, das ich für seine "Leiden" aufbringen kann, will ich beim bestem Willen kein Verständnis für die Tat aufbringen.

Stefano

(Reply to this) (Parent)

"und der werfe den ersten Stein, der ohne Schuld ist..."
(Anonymous)
2006-11-24 11:56 am UTC (link)
Die Überheblichkeit, mit der Sebastian Bosse niedergemacht und “verurteilt” wird, ist eigentlich typisch.
Die Ergebnisse seines Handelns sind unakzeptabel, weil sie “Unschuldige” getroffen haben. Mit den
“Opfern” hat man Mitleid - ich habe in erster Linie Mitleid mit Sebastian B. , der das, was er geworden ist
sicherlich nicht werden wollte. Zu verurteilen sind alle die, die ihn zu dem gemacht haben, was er
unfreiwillig wurde und zu verachten sind die Aktivitäten jener, die zu diesem Ergebnis geführt haben.
Die wahren Schuldigen/Täter sind die, die ihn erst zum Opfer und dann zum Täterwerkzeug gemacht haben.
Ohne Täter keine Opfer - und Sebastian Bosse war in erster Line OPFER und dann TaterWERKZEUG. Die wahren Täter sind weiterhin unerkannt unter uns. DAS sollte uns allen zu denken geben!

Shadow@1st-tip.cjb.net

(Reply to this) (Thread)

Re: "und der werfe den ersten Stein, der ohne Schuld ist..."
(Anonymous)
2006-11-24 12:46 pm UTC (link)
Der Meinung bin ich nicht. In letzter Konsequenz bist es immer noch du selbst, der über seine Handlungen die Verantwortung übernehmen muss. Deine Argumentation geht mir zu sehr in die Richtung der Nationalsozialisten, v. a. zu sehen in den Nürnberger Prozessen, als sie mit ihren Taten und den Folgen konfrontiert wurden und sie sich nur als Befehlsempfänger sahen, die ja gehorchen mussten bzw. sich den Repressionen des totalitären Staates ausgesetzt sahen, wenn sie diesen Befehlen nicht Folge leisten würden. Ausreden, weiter nichts.

Stefano

(Reply to this) (Parent)

:(
(Anonymous)
2006-11-24 08:02 pm UTC (link)
Gestern als ich mit meiner Freundin über Sebastian B. geredet hab, musste ich anfangen zu weinen. Ich wünschte er hätte Freunde gehabt, die sofort gesehen hätten was ihn ihm vorgegangen ist. Zu viele Kinder und auch Erwachsene wissen, wie Mobbing sich anfühlt, aber manch einer ist zu schwach darüber hinweg zu kommen, und fängt an dumme Dinge zu tun. Trozdem kann ich seinen Hass und den Wut verstehen. Aber nein, das Problem liegt ja "überhaupt" nicht in der Gesellschaft. Neeein, es sind ja die bösen PC-Spiele.

Ich bin erstaunt aber auch froh wie viele andere Menschen hier, verstehen können was in Sebastian vorgegangen ist. Die Menschen die meinen ihn nur als "kranken Wixxer" bezeichnen zu müssen, sind diejenigen die am wenigsten solch ein Problem in einem Menschen erkennen können, und auch eher lieber wegschauen als hinzusehen.

Zu wenig Zivilcourage und Zusammenhalt sind das Problem der heutigen gespalteten Gesellschaft.


R.I.P. Basty

Mfg,
- Sabrina -

(Reply to this)

hmm..
(Anonymous)
2006-11-24 09:20 pm UTC (link)
allein an diesem artikel merkt man doch das er nicht wirklich krank auf die welt gekommen ist sondern durch das was diese f*ck mitschüler mit ihm gemacht haben!!! das rechtfertig zwar keinen moklauf aber ich kann verstehen wie er sich gefühlt hat! mit dem amoklauf wollte er aufmerksamkeit und wollte bewirken das die die ihn immer gemobbt haben schuldgefühle bekommen und endlich mal anfangen zu denken! doch so wie das jetzt hier aussieht hat das alles nichts gebracht! wie gewohnt wird alles auf horror spiele geschoben und zu aggressive musik... doch denkt hier auch mal endlich jemand drüber nach das die menschen es schuld sind/waren!? dieses problem mit dem mobben ist doch nicht nur in emsdetten so! nein! es ist überall! auf jeder schule! und auch wenn man ach so beliebt ist.. denke ich das hier jeder mal gemobbt oder ausgelacht oder runtergemacht wurde!! die meisten menschen beißen die zähne zusammen und machen das beste draus.. aber er hat recht! wer in der schule überleben will MUSS sich einfach verstellen und der allgemeinheit anpassen! bitte denkt doch noch mal drüber nach... vor allem die politiker! naja also das was er getan hat war einfach nur krank... aber ich hoffe das es jetzt endlich mal dem volk die augen öffnen wird... und das endlich iwas unternommen wird! nein nicht counter strike verbieten sondern einfach nur am sozialen um´feld arbeiten! hoffentlich wird emsdetten nicht so schnell vergessen wie erfurt!
rest in peace basti -.-

(Reply to this)


(Anonymous)
2006-11-24 09:37 pm UTC (link)
ich muss gestehen, ich habe nicht alle seine einträge gelesen,
aber ich finde, dass viele die hier etwas geschrieben haben,
eine menge respekt verdienen.
es gibt menschen, die verstehen diese situation nicht,
es sind jene, die hier nur beleidigungen oder ähnliches verhalten von sich geben. das finde ich nicht gut, denn man kann alles ohne beleidigungen klären.
viele die hier etwas schreiben, haben ihn nicht gekannt,
können sich aber sehr gut in seine lage versetzen.
ich denke, es gibt immer wieder solche "schwarzen schafe" die von der gesellschaft nicht anerkannt werden. diese menschen, die sich anders kleiden, die sich anders verhalten, die sogenannten "aussenseiter" haben meiner meinung nach mehr anerkennung verdient. schade ist jedoch, dass das keiner erkennt. meiner meinung nach ist es wichtig, eine eigene persönlichkeit zu entwickeln, auch wenn man dann vieleicht als "anders" bezeichnet wird. jedoch sind die "anderen" die keine mitläufer sind, und sich nicht ihrer herde anpassen, die menschen, die leider oft zu wenig selbstbewusstsein haben. wie die masse, kann jeder sein, doch anerkennung verdient meiner meinung nach der, der einmalig ist und über eine eigene meinung verfügt. klar ist es sicher nicht immer einfach, denn man ist meist alleine, hat keine freunde oder eben nur solche die falsch sind und hintenrum lästern. er hatte es nicht einfach in seinem sein. seine familie, seine freunde, seine lehrer und alle die ihn kannten, haben seine hilferufe nicht gehört. das ist sehr schade aber typisch für unsere gesellschaft. mit den "anderen" will keiner etwas zu tun haben, vieleicht aus angst, dass man auch "anders" werden könnte. ich denke ein computerspiel, ist nicht der alleinige grund für ein solches verhalten. klar, es gibt spiele, die ein aggressives verhalten fördern, das will ich nicht abstreiten, aber wer keinen anderen grund sieht, in seinen worten erkennen kann, seine hilferufe nicht ernst nimmt, der sollte sich ernsthaft gedanken machen. ein "killerspiel" löst aggressives verhalten aus aber sicher nicht gründe für eine solche tat.

(Reply to this)


(Anonymous)
2006-11-24 09:39 pm UTC (link)
(hier geht mein eintrag weiter) wie hat einer geschrieben?
"Viele Amokläufer spielen Killerspiele.
Aber Millionen von Menschen, die Killerspiele spielen, laufen nicht Amok.
Viele Amokläufer haben vor der Tat ein Brot gegessen.
Lasst uns das Brot verbieten, das ist schuld!"
diese worte, stimmen überein mit meinen gedanken. ich finde es schade, dass erst jetzt die leute aufmerksam werden, denn jetzt ist es zu spät. niemand hat sich zuvor für seine worte interessiert. ich denke, ich selbst hätte mit sicherheit nicht soviel davon gelesen, wenn er noch leben würde. aber man sollte diese worte einfach ernst nehmen. es ist leicht zu sagen, dass ein killerspiel der grund ist, denn es ist einfach und bequem. jeder der diesen jungen mann nicht versteht, hat meiner meinung nach ein problem. es ist sicher kein verbrechen ohne grund. vieleicht wollte er nicht mehr, als der welt die augen zu öffnen. viele von uns haben es verstanden, doch leider nicht alle, vor allem nicht die, die es kapieren sollten und die an der spitze sitzen. es ist einfach nur arm, dass man sich wegen den medien aufspielt, als mensch aber kein interesse zeigt, es zu ändern. man sollte sich nicht darum kümmern, videospiele zu verbieten, sondern darum, dass alle menschen eine gemeinschaft sind und werden. dass die unterschicht, integriert wird. es geht nicht um reichtum, es geht nicht darum, welchen job man hat, oder welche kleidung man heute trägt, es geht nicht darum, wie cool man ist, es geht verdammt nochmal um mehr! wieso versteht das keiner? leben bedeutet soviel mehr... leider sind viele leute zu blöd um sowas zu erkennen, und die die es erkennen, werden als außenseiter abgestempelt und keiner will was mit ihnen zu tun haben. die welt ist einfach arm. keiner versteht, worauf es ankommt. keiner will es verstehen. in den medien geht es um nichts als geldmacherei. weihnachten, fußball wm, halloween .. es gibt soviele dinge, bei denen keiner mehr die wahren gründe kennt. es geht nur um das geld. wer geld hat, soll es ausgeben, und wer kein geld hat, denen wird noch mehr aus der tasche gezogen! das geht doch nicht! gibt es nichts wichtigeres als geld? anscheinend nicht. genauso wie die "maul und klauenseuche, bse, vogelgrippe, gammelfleisch, etc." alles nur möglichkeiten, die leute vom der kaputten gesellschaft abzulenken. meint ihr zuvor gab es kein gammelfleisch in eurem essen? nur seitdem man den skandal vor kurzem "bemerkt" hat? die gesellschaft ist sowas von verbohrt, dass sie gar nicht mehr merkt, was sache ist. medienfixiert... die medien übermitteln botschaften, egal obs wahr ist oder nicht, der bürger glaubt es, macht sich gedanken darüber, aber leider erst wenns zu spät ist. wieso kann man sich nicht zuvor gedanken über etwas machen, dass für alle menschen von großer bedeutung ist? in unserem leben zählt nur noch ruhm, reichtum, macht, besitz, gier, geiz, neid... was ist das für ein leben bitte? gibt es noch menschen, denen andere sachen wichtiger sind? welche, denen ein gutes miteinander z.b. wichtig ist? menschen, die jemanden gerne helfen, nicht um im mittelpunkt zu stehen, sondern weil es von herzen kommt? ein kurzes beispiel: ein unfall passiert. leute schauen weg. fast alle leute schauen weg. und die die nicht wegschauen, was ist mit denen? die meisten helfen nur, um als "held" dazustehn. denen is das leben das sie gerettet haben egal, denn jetzt beneiden ihn alle, jetzt ist er der neue "superman". sowas ist doch nicht mehr normal oder? es kann doch nicht sein, dass einem menschen, andere menschen egal sind? es gibt nur wenigen, denen ein menschenleben was bedeutet und die es würdigen. den menschen danke ich von ganzem herzen. traut euch, eure eigene meinung zu haben, auch wenn ihr bloßgestellt werdet und als außenseiter dasteht. ihr seid nicht alleine, denn außenseiter gibt es genug, denen es allen genauso geht wie euch. ich kann ihn wirklich verstehn, es muss eine schwere last gewesen sein, die er tragen musste. und vieleicht stand es in seinem plan, endlich mal gehört werden zu wollen. das hat er geschafft. man hat ihn gehört. und man redet mit sicherheit noch lange über das geschehen und über diesen "looser, der gewalttätig ist und der nicht so viel pc spiele hätte spielen sollen"

danke dass ich mich äußern durfte.

(Reply to this) (Thread)


[info]lylyly14
2006-11-24 09:49 pm UTC (link)
du hast recht... aber das problem wird immer so sein mit den "außenseitern"! wir haben auch so welche an der schule.. die stehn immer nur in der ecke.. haben schwarze mäntel an und machen einem manchmal auch angst! das sind die leute über die alle dann immer iwelche geschichten erfinden! wie: "uh da kommt wieder mister matrix! der soll doch schon mal eine vergewaltigt haben!" ich denke bei ihm wars ähnlich und es gibt viele die das jetzt bereuen das sie nicht mal nachgedacht haben bevor sie über einen anderen menschen urteilen!

(Reply to this) (Parent)(Thread)

(no subject) - (Anonymous), 2006-11-26 12:00 am UTC
(no subject) - [info]lylyly14, 2006-11-26 11:25 am UTC

(Anonymous)
2006-11-24 10:41 pm UTC (link)
seine einstellung einfach nur korrekt aber der abschluss zu krass hoffentlich lernen die mistgeburten die ihn dazu getrieben haben daraus

(Reply to this)


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